Jina – das Mädchen, das Leben heißt
Regie: Miraz Bezar
Text: Zilan Sarah Koessler
Schausspiel, Tanz, Gesang: Sarina Panahideh, Armin Wahedi
Musik: Berfin Aktay
Ausstattung: Clara Gilod
Künstlerische Leitung: Martin Bretschneider
Team Sisyphos produziert gemeinsam mit kurdischen und iranischen Künstler*innen einen Theaterabend über Jina Amini auf der Basis des Kinderbuchs „Jina – das Mädchen, das Leben heißt“ von Zilan Sarah Koessler. Jina Amini (*1999 in Saqqez, Iran) war im September 2022 in Teheran wegen eines angeblichen Verstoßes gegen das staatliche Hidschab-Gesetz von der iranischen Sittenpolizei festgenommen, geschlagen und dabei tödlich verletzt worden. Ihr Tod löste die bis dahin größte Protestbewegung gegen das iranische Regime aus. Das Stück wird von der Autorin Zilan Koessler auf der Basis ihres Kinderbuchs geschrieben und für Menschen ab 6 Jahren aufgeführt. Im Zentrum stehen Jinas unerschütterliche Lebensfreude und der Mut iranischer und kurdischer Frauen, ihren Traum von Freiheit nicht durch die Gewalt des Regimes brechen zu lassen. Die Inszenierung macht die Erfahrungen der Künstler*innen, deren Biografien von Unterdrückung und Widerstand gegen das iranische Regime geprägt sind, auf sensible und kraftvolle Weise erfahrbar. Ergänzend zum Stück werden Workshops und Kulturprojekte zur Jin, Jiyan, Azadî-Bewegung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten.
Gefördert von: Diversitätsfonds NRW, Ministerium für Wissenschaft und Kultur NRW
Premiere: 20.11.2026 im Interkulturellen Zentrum Hövelriege
Zwei weitere Vorstellungen am 21.11.2026 im Interkulturellen Zentrum Hövelriege
